Jesus erzählt von Gott. Die Bibel ist voll von Jesuserzählungen. Auffällig ist, dass die meisten Erzählungen Gleichnisse sind. Ein Gleichnis ist ein Vergleich. Es "funktioniert" wie eine Parabel oder Metapher. Das heißt dann auch, dass wir immer den "Blick hinter die Kulissen" werfen müssen. Was will mir dieses Erzählbild sagen? Wo finde ich mich wieder? Was ist der Rahmen oder Impuls für mich? Trauen wir uns die Worte Jesu nicht als: so hat es zu sein, vielmehr mehr als: so kann ich das glauben zu verstehen.
Donnerstag, 12. Februar 2015
Abendmahlvorbereitung mit Eltern
Liebe Eltern der Konfirmanden der 9. Klassen! 10. 02. 2015
Es ist inzwischen gute Tradition unserer Konfirmandenarbeit,
die Eltern zur gemeinsamen Vorbereitung
der Abendmahlsgottesdienste, die wir kurz vor den Konfirmationen feiern,
einzuladen. Der Kreis der Eltern, der sich finden wird, nimmt die Gelegenheit
wahr, sich nicht nur organisatorisch auf die Konfirmation des Kindes
vorzubereiten, sondern sich auch inhaltlich auszutauschen. Was bedeutet mir die
Konfirmation meines Kindes und speziell – was bedeutet mir eigentlich das
Abendmahl? Eigene Erinnerungen werden wach, eigene Fragen und Anfragen
bezüglich der Bedeutung dieses wichtigen christlichen Rituals.
Haben Sie Lust, mitzumachen? Das erste Treffen findet statt
am
Freitag, den
20.02.2015 um 20 Uhr im Gemeindehaus, Jägerstieg 2.
Eine kurze Rückmeldung per Tel. oder E-mail wäre schön.
Sehr herzlich grüßen Elke Rosenthal und Martin Bindemann
Elke Rosenthal (033203 885179 oder 0171-2791831)
Martin Bindemann (033203 609684 oder 0173-6123147)
Montag, 26. Januar 2015
Konfir am anderen Ort
Liebe Konfirmandinnen und Konfirmanden, liebe Eltern.
In dieser Woche (ab 26.01.) treffen wir uns zum Konfir im Landarbeiterhaus, Zehlendorfer Damm 200.
Die Aktionsgruppe
Stolpersteine lädt hier zu einer besonderen Veranstaltungsreihe ein. Am
Holocaustgedenktag, 27.Januar, wird die Mit-Mach-Kunstausstellung zum Thema Verantwortung eröffnet.
Diese Ausstellung schauen wir uns im Konfir an.
Zu der Ausstellung werden
jeden Abend Konzerte, Gesprächsrunden, Lesungen, Filmabend, junge Bands und
vieles mehr angeboten. Als, mit Aufstellung der Stele am 8.Mai 2014 die Idee
entstand, wusste noch niemand, dass über 100 Projektkästen bestellt werden
würden. Auch ahnte noch keine/r wie aktuell der Titel der Ausstellung werden
würde. Ich hoffe, Ihnen ein reiches Angebot an Lesung, Konzert, Gespräch und
Kunst schmackhaft machen zu können. Besonders weil das Abendprogramm durch eine große Resonanz unserer Gemeinde
gefüllt ist. Übernehmen Sie doch die Angebote, die Sie interessieren in die
Kalender. Ich würde mich sehr freuen, Sie oft im Zehlendorfer Damm 200 begrüßen
zu können.
Herzliche und einladende Grüße, Martin Bindemann
Ps.: Da wir ohne Eintritt auskommen möchten, stehen genügend
Spendendosen zur Verfügung.
Die Aktionsgruppe Stolpersteine Kleinmachnow zeigt im
Landarbeiterhaus Zehlendorfer Damm 200 aus
Anlass des Holocaustgedenktages in der Zeit vom
27.Januar – 08.Februar
die
Mit-Mach-Kunst-Ausstellung zum
Thema
V e r a n t w o r t u n g
Öffnungszeiten: Montag – Freitag 18:00-20:00, Samstag und
Sonntag 12:00-18:00
Passend dazu gibt es täglich ein reiches Kultur-Angebot.
Das Programm im Einzelnen:
Dienstag, 27.01. – 18:00 Zehlendorfer Damm 200 Empfang und Eröffnung
der Ausstellung u.a. mit Bürgermeister M. Grubert und Musik
Mittwoch, 28. 01. – 20:00 Dorfkirche: Konzert des Berliner Frauen-Vokalensembles „Wi ken ich zingen?“ Werner Hagen –
Lieder aus Ravensbrück; Leitung Lothar Knappe
Donnerstag, 29.01. – 20:00 Zehlendorfer Damm 200: Kultur zum
Tagesausklang; Trio der Kreismusikschule
Freitag, 30.01. - 20:00 Zehlendorfer Damm 200: Konzert;
Junge Bands der Kreismusikschule
Samstag, 31.01. - 18:00 Zehlendorfer Damm 200: musikalisch-szenische
Lesung;
Joachim
Fuchs: "Aufzeichnungen eines B-Bannes“
Sonntag, 01.02. - 18:00 Zehlendorfer Damm 200: Kultur
zum Tagesausklang; Lesung Beate Apelt: „Die Puppe Elisabeth“
Montag, 02.02. - 20:00 Zehlendorfer Damm 200: Kultur
zum Tagesausklang; Lesung Kerstin Illert-Reich: „Johannas Reise“
Dienstag, 03.02. – 20:00 Zehlendorfer Damm 200: Kultur
zum Tagesausklang; Lesung Elisabeth Göbel: „Polnisches Kaleidoskop“
Mittwoch, 04.02. – 18:30 Zehlendorfer Damm 200: Gespräch
mit Generalsuperintendentin U. Trautwein: "Brauchen wir eine
Gedenkkultur?"
Donnerstag, 05.02. - 20:00 Zehlendorfer Damm 200: Filmabend:
"Jedes
Mal musste es ein Wunder sein"
Freitag, 06.02. - 20:00 Zehlendorfer Damm 200: Kultur
zum Tagesausklang; Lesung Beate Apelt: „Die Puppe Elisabeth“
Samstag, 07.02. - 18:00 Zehlendorfer Damm 200: Vortrag
und Gespräch; Prof. M. Gailus: "Elisabeth Schmitz, Biografie einer
"protestentierenden Protestantin""
Sonntag, 08.02. - 18:00 Zehlendorfer Damm 200:
Finissage mit Lesung und Musik: Colette Merkel
KU9 Bergpredigt
Der Raum war gestaltet mit den Dingen der letzten Stunden. Ein Berg aus Steinen, Kerze, die Tischkarten, Suppe (ohne Salz). Alles Dinge, die uns durch das Thema Bergpredigt begleitet haben. Nun legten wir den Fokus auf entweder der sogenannten "Goldene Regel" oder die "Rede vom Hausbau". Wie positioniere ich mich? Habe ich schon Gewalt erlebt? Was war für mich bisher das schlimmste Erlebnis? Fragen und Fragen und Fragen über schlimmes und Gutes, über vergangenes und aktuelles. Zeit zum Nachdenken, ich denke über mich = ich reflektiere mich. Mit welcher Erkenntnis gehen ich heute hier raus? Dazu wurden Sätze auf Bausteine geschrieben. Alle Steine wurden zu einem gemeinsamen Haus verbaut. Meistens hielt das Haus, selten krachte es ein. Eben, wie im Leben. Bin ich bereit mich zu entwickeln und für alle einzubringen; ja? Dann bleibt das Haus stehen.
KU8 Jesus
Ein Rollenspiel führte uns in die Erzählung des "verlorenen Sohnes". Jesus erzählt dieses Gleichnis um etwas über Gott und uns auszudrücken. Es war einmal ein Vater der hatte zwei Söhne. Der Jüngere bittet um sein Erbteil und zieht in die Welt. Der Ältere bleibt zu Hause. Der Jüngere scheitert. Er kehrt um und kommt zurück. Das fällt ihm schwer, sehr schwer. Er macht sich Vorwürfe und Sorgen quälen ihn. Als er in die Nähe des heimatlichen Hauses kommt, sieht ihn sein Vater von weitem und läuft ihm entgegen. So ist Gott. Auch wenn wir uns nicht in seiner "Nähe" aufhalten wartet Gott auf unsere "Rückkehr". Der ältere Sohn reagiert sehr betrübt und gefrustet. Der Vater versucht den Zwist zu schlichten. Ob es gelingt bleibt auch in der Erzählung offen.
Mit dieser Erzählung, als Rollenspiel, haben wir dann das Thema Jesus abgeschlossen. Danke für viele spannende Phantasien in der Rollen.
Mit dieser Erzählung, als Rollenspiel, haben wir dann das Thema Jesus abgeschlossen. Danke für viele spannende Phantasien in der Rollen.
Montag, 19. Januar 2015
KU8 der Weg zu Johannes dem Täufer
Nach einer kurzen Einstimmung auf Johannes d. Täufer, gab es ein Rollespiel. Ihr konntet gedanklich in die Erzählung eintauchen. Ihr konntet entscheiden, wie es für euch weitergeht. Ihr habt bestimmt ob ihr das "Dorf" verlassen habt oder bei dem Brunnen weiterzugehen, oder Johannes zu treffen, oder sich taufen zu lassen. Was und wie ihr bei dem dann wieder im "Dorf" ankommen erzählt habt war klasse.
KU9 Bergpredigt
Liebe Leute in der KU9.
die Bergpredigt ist keine zusammenhängende rede. Jesus hat all das Ganze nicht als einen Vortrag oder eine Predigt gehalten. Es sind Bruchstücke. Erinnerungen an Aussprüche Jesu, Mitschriften, vielleicht Berichte von Chronisten oder eine Art "Zeitung". Der Evangelist Matthäus hat diese Puzzleteile genommen und in einen Zusammenhang gebracht, der für ihn passend war.
wenn wir heute die Bergpredigt lesen, dann sind etwa 2000 Jahre vergangen. Unser Leben hat sich weiterentwickelt, uns Wissen steht auf einen ganz anderem Stand und unser Drang die Welt zu erklären auch. Allerdings genau hier beginnt die Bergpredigt und damit auch der Prediger -Jesus- und damit auch die religiöse Ethik unbequem zu werden.
Genau darum ging es in der letzten Stunde. wir haben ein Bild entstehen lassen. eine Tischgesellschaft. Jesus hatte Tichgemeinschaft mit allen. Und Jede/r die/der sich darauf einließ wurde durch diese Gemeinschaft verändert. So saßen Zachäus, eine Prostituierte, ein römischer Hauptmann, der Jünger (der bei der Verhaftung Jesus) der Wache das Ohr abschlug, ein reicher junger Mann und andere Charaktere aus der Zeit Jesus mit Isaak und Ismael zusammen.
Anschließen war die Frage an Euch, wen ihr da auch mit "hinphantasiert". Es sollte eine reale Person unserer Zeit oder der letzten tausend Jahre sein. Das waren spannende Gespräche.
die Bergpredigt ist keine zusammenhängende rede. Jesus hat all das Ganze nicht als einen Vortrag oder eine Predigt gehalten. Es sind Bruchstücke. Erinnerungen an Aussprüche Jesu, Mitschriften, vielleicht Berichte von Chronisten oder eine Art "Zeitung". Der Evangelist Matthäus hat diese Puzzleteile genommen und in einen Zusammenhang gebracht, der für ihn passend war.
wenn wir heute die Bergpredigt lesen, dann sind etwa 2000 Jahre vergangen. Unser Leben hat sich weiterentwickelt, uns Wissen steht auf einen ganz anderem Stand und unser Drang die Welt zu erklären auch. Allerdings genau hier beginnt die Bergpredigt und damit auch der Prediger -Jesus- und damit auch die religiöse Ethik unbequem zu werden.
Genau darum ging es in der letzten Stunde. wir haben ein Bild entstehen lassen. eine Tischgesellschaft. Jesus hatte Tichgemeinschaft mit allen. Und Jede/r die/der sich darauf einließ wurde durch diese Gemeinschaft verändert. So saßen Zachäus, eine Prostituierte, ein römischer Hauptmann, der Jünger (der bei der Verhaftung Jesus) der Wache das Ohr abschlug, ein reicher junger Mann und andere Charaktere aus der Zeit Jesus mit Isaak und Ismael zusammen.
Anschließen war die Frage an Euch, wen ihr da auch mit "hinphantasiert". Es sollte eine reale Person unserer Zeit oder der letzten tausend Jahre sein. Das waren spannende Gespräche.
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