Donnerstag, 24. Oktober 2013

KU9 Franz von Assis

Wer hätte das gedacht. Franz von Assisi, gerade noch im Chor besungen und die Akteure mit großen Beifall bedacht, nun soll er im Konfir zum Thema Diakonie bedacht werden.
Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens.
Mit diesem Satz beginnt das Friedensgebet von Franziskus. Wie geht das, Werkzeug von Gottes Frieden sein? Franz bietet an:

dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich den Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke,wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt

Ihr habt in kleinen Gruppen je eine Entsprechung ausgesucht. diese galt es zu durchdenken und anschließen zu zeigen. Der Kreativität war hier keine Grenze gesetzt.
Wie oft ist dafür eigentlich die Zeit zu kurz. Klar kann man auch nicht auf Knopfdruck "kreativ" sein. Aber, die Gespräche, fragen, Ideen, Meinungen zeigten, dass die Worte des Franziskus sehr genau treffen. Wie entsteht Kummer? Was macht es in uns dunkel und wieder hell? Schwer ist es die Wahrheit zu sagen. Ja, es gab viel zu denken. 

Ein kurzer Ausblick:

Infoabende für Konfirmandeneltern: 
Gruppe der KU8: Di, 29.10. Gruppe der KU9: Di, 05.11.Jeweils 20.00 Uhr im Gemeindehaus 
Wir haben Besuch aus Schweden. Zu Gast ist der Teil eines Chores von der Insel Gotland. Freitag 19:30 Konzert in der Auferstehungskirche, Samstag 19:30 Pauluskirche Berlin-Lichterfelde (Hindenburgdamm).

Gottesdienst von Konfis für Konfis mit dem Thema: HELFEN HILFT Donnerstag, 07.11. um 18:30 Auferstehungskirche

KU8 Urerzählung

Bevor ich einen kleinen Rückblick wage kommen hier die Ankündigungen:



Infoabende für Konfirmandeneltern: 
Gruppe der KU8: Di, 29.10. Gruppe der KU9: Di, 05.11.Jeweils 20.00 Uhr im Gemeindehaus
Wir haben Besuch aus Schweden. Zu Gast ist der Teil eines Chores von der Insel Gotland. Freitag 19:30 Konzert in der Auferstehungskirche, Samstag 19:30 Pauluskirche Berlin-Lichterfelde (Hindenburgdamm).

Gottesdienst von Konfis für Konfis mit dem Thema: HELFEN HILFT Donnerstag, 07.11. um 18:30 Auferstehungskirche


Nun also ein kurzer Rückblick:
Da saßen wir in dieser Woche. Der zukünftige Bibelkoffer war noch gefüllt mit dem Elefant aus der Arche. Dazu der Lehmklumpen und ein neuer Gegenstand. Ein angekohlter Stock. So ging es in zwei Gruppen. Turmbau uns die Erzählung der Brüdergeschichte von Kain und Abel.
Neid ist hier das zentrale Thema. Aus Neid wird Schuld. Gott schenkt eine zweite Chance. Und immer wieder der Bezug zu uns heute.So habt Ihr Elflein geschrieben. Es sind super-tolle Elflein entstanden. Eigentlich müssten wir daraus ein kleines Büchlein machen.
Oh, weiß jemand nicht was ein Elflein ist? Es ist eine Art Gedicht. dieses besteht aus 11 Worten.
1.Zeile = 1 Wort
2.Zeile = 2 Worte
3.Zeile = 3 Worte
4. Zeile = 4 Worte
5. Zeile = 1 Wort

So der Aufbau für Elflein zum Beginn.
Elflein für Fortgeschrittene:
1.Zeile = 1 Wort
2.Zeile = 2 Worte
3.Zeile = 3 Worte
4. Zeile = 4 Worte
5. Zeile = 1. Zeile

Elflein für Professorinnen und Professoren:
gleicher Aufbau aber jede Zeile beginnt mit dem selben Wort.

So genug jetzt. Eines, welches mir besonders in Erinnerung geblieben ist, darf ich hier aufschreiben. (Danke an die Verfasserin)
Neid
Neid kann
Neid kann alles
Neid kann alles für_immer
Neid kann alles für_immer beenden
Neid

Samstag, 19. Oktober 2013

KU 9

Liebe Leute.
Nachdem wir das Thema Diakonie vor den sehr unterschiedlich erlebt haben gab es eine kurze Rückblick-Erinnerung.
Die Gruppe am Montag war im Augustinum. Hier wurde das Haus erkundet, Ihr seid auf BewohnerInnen getroffen, es wurde erzählt, gespielt und so entstand ein gutes Miteinander.
Die Dienstagsgruppe organisierte zunächst eine Menge Material, dann war bei Euch Besuch. Ein Gefängnisseelsorger berichtete von seiner Arbeit, Strafe, Seelsorge, Trösten und Vergebung.
Mittwoch trafen wir uns im Sen Vital. Nach einer Hauserkundung gab es Gelegenheit im Rollstuhl zu fahren, zu Spielen, Erntedekoration zu gestalten, auf BewohnerInnen zu treffen und einiges Mehr.
Am Donnerstag gab es auch Besuch. Hier war (ebenfalls) der Gefängnisseelsorger. Zudem kam der Leiter des Blauen Kreuzes in Potsdam-Mittelmark. Er brachte einen Teilnehmer aus einer Selbsthilfegruppe mit. Hier standen Erzählungen über Sucht, Alkoholismus, Lebenspläne, Scheitern und wieder neuanfangen können im Mittelpunkt.

Nun, nach den Ferien schauten wir in die Bibel. Die Erzählung vom barmherzigen Samariter wurde betrachtet. Wir schauten auf die handelnden Personen. Diese wurden dann mit (nur) einem Wort charakterisiert. Folgend analysierten wir das geschilderte Verhalten. Es wurde überlegt, was die Charaktere wohl brauchen um sich anders verhalten zu können. Klar überlegten wir dann auch eigene Situationen wo wir entweder Geschädigte oder Wegschauende oder Helfende waren. Das war schon spannend.

Na, dann lasst Euch mal in der kommenden Stunde überraschen.


Ausblicke:

- Sonntag, 20.10. GKR-Wahl!!!!
In der Zeit von 11:30-17:00 können alle ab 14 Jahren und Getaufte (mit 1. Wohnsitz in Kleinmachnow) den GemeindeKirchenRat wählen.

- 09.11. 18:00 Gottesdienst in anderer Gestalt (Auferstehungskirche)
- 09.11. 20:00 Lesung zu Gunsten der Aktion Stolpersteine (Kammerspiele)

- 26.11. Lesung zu Margarethe Sommer (Kath. Kirche)

- 30.11. Adventmarkt (Auferstehungskirche)

Nicht vergessen:
Unter: www.ehrenamtsengel.de kommt Ihr zu der Preisauschreibung unseres Kirchenkreises. Bitte klickt für das Projekt JA! Ich will, eine Stele für den Mut und das Überleben.

Gebt diesen Link weiter. Wir gewinnen nur, wenn wir die meisten Klicks bekommen!

KU 8

Die Bibel, so heißt das neue Thema.
Wir packen einen Bibelkoffer. In dieser Woche lagen Elefanten und Ziegelsteine, sowie eine Packung Ton darin. Es ging um die Urerzählungen. Diese Grundlagenberichte schildern das Verständnis, wie wir Menschen so leben, miteinander umgehen, die Natur behandeln, woher das Leben Sinn hat und so weiter. Klar, bei Elefanten und Ziegelsteinen geht es um Arche Noah und Turmbau zu Babel. Die Arche ist das Rettungsboot des Lebens. Nachdem die Menschheit die Welt bis an die Grenzen des Machbaren bedrohte will Gott einen Neuanfang.
Und der Turm?
Mit Gott auf einer Augehöhe ankommen, Gott sagen was und wie "er" sein soll, dieser Wunsch ist all zu oft die Grundlage des Größenwahnsinn. Das dann die Menschheit auseinanderfällt und sich nicht mehr versteht (also andere Sprachen spricht) ist dann eines der geschilderten Ergebnisse.
Schön, dass dann diese Urerzählungen später noch einmal aufgegriffen werden, eine Erneuerung und (oft) eine Auflösung erfahren. So werden die Jünger durch da intensive Pfingsterlebnis die erste christliche Gemeinde gründen. Das geht "nur" weil die Jünger in allen Sprachen sprechen. Die Menschheit also wieder gemeinsame Ziele, Inhalte und Verstehen gefunden hat.

Na, mal sehen womit der Koffer in der kommenden Stunde gefüllt sein wird. Oh, ein Koffer ist es wegen der Reise. Wir reisen in / durch die Bibel und dafür brauchen wir den Koffer, sonst müssten wir sehr viel lose tragen.


Ausblicke:
- 20.10. GemeindeKirchenRat Wahl von 11:00-17:00 Auferstehungskirche

- 09.11. 18:00 Gottesdienst in anderer Gestalt (Auferstehungskirche)
- 09.11. 20:00 Lesung zu Gunsten der Aktion Stolpersteine (Kammerspiele)

- 26.11. Lesung zu Margarethe Sommer (Kath. Kirche)

- 30.11. Adventmarkt (Auferstehungskirche)

Nicht vergessen:
Unter: www.ehrenamtsengel.de kommt Ihr zu der Preisauschreibung unseres Kirchenkreises. Bitte klickt für das Projekt JA! Ich will, eine Stele für den Mut und das Überleben.

Gebt diesen Link weiter. Wir gewinnen nur, wenn wir die meisten Klicks bekommen!
Also dann ein schönes Wochenende wünscht Euch Martin

Samstag, 12. Oktober 2013

fast vorbei

Liebe Leute.
Nun sind die Ferien fast vorbei. Ich hoffe Ihr habt Euch gut erholt und kommt voller Erlebnisse zurück. Natürlich treffen wir uns zum Konfir. Jeweils zu den gewohnten Zeiten, an den üblichen Tagen.
Ich möchte Euch noch einmal an die Bitte erinnern.

Unser Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf hat einen Preis gestiftet. Den so genannten Ehrenamtsengel. Der wird an Projekte gegeben, die durch sehr hohen ehrenamtlichen Einsatz umgesetzt werden. Wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen sehr gut, dass nur durch die sogenannten Ehrenamtlichen vieles in unseren Gemeinden möglich gemacht wird. Das ist wohl auch ein besonderes Zeichen von Kirche -Einsatz für andere-. Nun gut. Den Preis gibt es durch eine Internetabstimmung. Unter www.ehrenamtsengel.de könnt Ihr alle Projektvorschläge sehen. Dort findet Ihr auch das Projekt JA! Ich will - eine Stele für den Mut und das Überleben. Ich bitte Euch für dieses Projekt zu stimmen. Ausgehend von der Aktion Stolpersteine wollen wir eine Stele für die Stillen Helden und die Überlebenden ermöglichen. Als Stille Helden gelten Menschen, die unter Einsatz ihres Lebens und ihrer Sicherheit anderen im nationalsozialistischen Deutschland geholfen haben. Die Hilfe geschah durch z.B. Verstecken, Abgabe von Lebensmitteln, Begleitung zum Arzt und ähnliches. Neben dem Preisgeld (500 Euro) gibt es auch eine ganze Menge Aufmerksamkeit. Wir wollen Beides! Das gelingt nur durch Eure Klicks. Übernehmt doch diese Bitte auch in Eure Facebook und andere sozial-network-Aktivitäten. Der bisher weitentfernte Klick für unser Projekt kommt aus New York, der Beachtlichste kommt vom Gästeserver in Yad Vashem.

Also dann, liebe Grüße Martin

Dienstag, 1. Oktober 2013

Deine Stimme für Deine Gemeinde

Unser Kirchenkreis Teltow-Zehlendorf hat einen Preis ausgelobt. Den Ehrenamtsengel. Alle können mit bestimmen, wer diesen Preis erhält. Unsere Gemeinde hat zwei Projekte eingereicht. Bitte stimmt, sooft es geht!!!!!!!!! Wir wollen gewinnen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



Deine Stimme für ein Projekt der Kirchengemeinde Kleinmachnow. Vote für die Rumänien-Hilfe oder JA! Ich will – eine Stele für den Mut und das Überleben.

Infos und Abstimmung unter: www.ehrenamtsengel.de


Ausklang und Ferien

Hi liebe Leute!
In beiden Jahrgängen sind die Themen ausgeklungen. Während sich die Klasse 8 dem Gottesdienst näherte, erprobte und erkundete die KU 9 Felder der Diakonie.
Bei der KU war zum Schluss sehr eindrucksvoll das gegenseitige Segnen. Segen, eine Geste die Gottes Kraft zusagt. Die Gegenseitigkeit segnend - gesegnet habt Ihr deutlich spüren können. Ihr habt gemerkt, dass es Verantwortung und Konzentration braucht um anderen etwas "Gutes" für den Tag zu zusprechen. Auch beim Gebet, besonders bei dem Bitten für andere ist es nötig, dass wir uns auf Gott verlassen können.

Die KU 9 hatte Besuch. Dienstag und Donnerstag war Thomas Marin bei uns. Er arbeitet im Gefängnis als Seelsorger. Er berichtete aus seinem Alltag und seinen Herausforderungen. Im Knast, den Inhaftierten Vergebung zu zusprechen und dennoch die gerechte Strafe in Gesprächen bereden.

Abschließend für die Mittwochsgruppe waren wir zum Erntedankfest im Sen Vital. Waffeln und der Eine-Welt-Stand waren unser Programm.

Für alle Gruppen gilt: Danke für Euer Engagement. Ich hoffe, es hat Euch Spaß gemacht.