Ein Rollenspiel führte uns in die Erzählung des "verlorenen Sohnes". Jesus erzählt dieses Gleichnis um etwas über Gott und uns auszudrücken. Es war einmal ein Vater der hatte zwei Söhne. Der Jüngere bittet um sein Erbteil und zieht in die Welt. Der Ältere bleibt zu Hause. Der Jüngere scheitert. Er kehrt um und kommt zurück. Das fällt ihm schwer, sehr schwer. Er macht sich Vorwürfe und Sorgen quälen ihn. Als er in die Nähe des heimatlichen Hauses kommt, sieht ihn sein Vater von weitem und läuft ihm entgegen. So ist Gott. Auch wenn wir uns nicht in seiner "Nähe" aufhalten wartet Gott auf unsere "Rückkehr". Der ältere Sohn reagiert sehr betrübt und gefrustet. Der Vater versucht den Zwist zu schlichten. Ob es gelingt bleibt auch in der Erzählung offen.
Mit dieser Erzählung, als Rollenspiel, haben wir dann das Thema Jesus abgeschlossen. Danke für viele spannende Phantasien in der Rollen.
Montag, 26. Januar 2015
Montag, 19. Januar 2015
KU8 der Weg zu Johannes dem Täufer
Nach einer kurzen Einstimmung auf Johannes d. Täufer, gab es ein Rollespiel. Ihr konntet gedanklich in die Erzählung eintauchen. Ihr konntet entscheiden, wie es für euch weitergeht. Ihr habt bestimmt ob ihr das "Dorf" verlassen habt oder bei dem Brunnen weiterzugehen, oder Johannes zu treffen, oder sich taufen zu lassen. Was und wie ihr bei dem dann wieder im "Dorf" ankommen erzählt habt war klasse.
KU9 Bergpredigt
Liebe Leute in der KU9.
die Bergpredigt ist keine zusammenhängende rede. Jesus hat all das Ganze nicht als einen Vortrag oder eine Predigt gehalten. Es sind Bruchstücke. Erinnerungen an Aussprüche Jesu, Mitschriften, vielleicht Berichte von Chronisten oder eine Art "Zeitung". Der Evangelist Matthäus hat diese Puzzleteile genommen und in einen Zusammenhang gebracht, der für ihn passend war.
wenn wir heute die Bergpredigt lesen, dann sind etwa 2000 Jahre vergangen. Unser Leben hat sich weiterentwickelt, uns Wissen steht auf einen ganz anderem Stand und unser Drang die Welt zu erklären auch. Allerdings genau hier beginnt die Bergpredigt und damit auch der Prediger -Jesus- und damit auch die religiöse Ethik unbequem zu werden.
Genau darum ging es in der letzten Stunde. wir haben ein Bild entstehen lassen. eine Tischgesellschaft. Jesus hatte Tichgemeinschaft mit allen. Und Jede/r die/der sich darauf einließ wurde durch diese Gemeinschaft verändert. So saßen Zachäus, eine Prostituierte, ein römischer Hauptmann, der Jünger (der bei der Verhaftung Jesus) der Wache das Ohr abschlug, ein reicher junger Mann und andere Charaktere aus der Zeit Jesus mit Isaak und Ismael zusammen.
Anschließen war die Frage an Euch, wen ihr da auch mit "hinphantasiert". Es sollte eine reale Person unserer Zeit oder der letzten tausend Jahre sein. Das waren spannende Gespräche.
die Bergpredigt ist keine zusammenhängende rede. Jesus hat all das Ganze nicht als einen Vortrag oder eine Predigt gehalten. Es sind Bruchstücke. Erinnerungen an Aussprüche Jesu, Mitschriften, vielleicht Berichte von Chronisten oder eine Art "Zeitung". Der Evangelist Matthäus hat diese Puzzleteile genommen und in einen Zusammenhang gebracht, der für ihn passend war.
wenn wir heute die Bergpredigt lesen, dann sind etwa 2000 Jahre vergangen. Unser Leben hat sich weiterentwickelt, uns Wissen steht auf einen ganz anderem Stand und unser Drang die Welt zu erklären auch. Allerdings genau hier beginnt die Bergpredigt und damit auch der Prediger -Jesus- und damit auch die religiöse Ethik unbequem zu werden.
Genau darum ging es in der letzten Stunde. wir haben ein Bild entstehen lassen. eine Tischgesellschaft. Jesus hatte Tichgemeinschaft mit allen. Und Jede/r die/der sich darauf einließ wurde durch diese Gemeinschaft verändert. So saßen Zachäus, eine Prostituierte, ein römischer Hauptmann, der Jünger (der bei der Verhaftung Jesus) der Wache das Ohr abschlug, ein reicher junger Mann und andere Charaktere aus der Zeit Jesus mit Isaak und Ismael zusammen.
Anschließen war die Frage an Euch, wen ihr da auch mit "hinphantasiert". Es sollte eine reale Person unserer Zeit oder der letzten tausend Jahre sein. Das waren spannende Gespräche.
Mittwoch, 31. Dezember 2014
Dringend wird Hilfe benötigt!!!! 02.01.
Für den Transport der Kleidersäcke vom Jägerstieg 2 in die
Nummer1 am Freitagvormittag (02.01.) wäre es phantastisch, wenn wir ein paar
Leute mehr wären.
Es sind sehr viele Säcke (bisher bestimmt 70).
Herr Bellin von der PNN will 10:30 vorbeikommen für
Interviews mit uns/den Mitarbeitern und einigen Spendern.
Bitte kommt und helft, auch wenn es "nur" eine
halbe Stunde ist. Liebe Grüße Martin
Dienstag, 23. Dezember 2014
Liebe Konfirmanden, liebe Eltern.
Wir wünschen Euch Frohe, gesegnete und friedliche Weihnachten. Die Gottesdienste und Angebote der kommenden Zeit entnehmt bitte dem Gemeindebrief:
http://www.ev-kirche-kleinmachnow.de/docs/Gottesdienste.pdf
Liebe Grüße Martin
Montag, 8. Dezember 2014
KU9 Bergpredigt
Ihr seid das Licht der Welt! Ihr seid das Salz der Erde! Diese Aussprüche wurden sehr sinnlich erlebt. Eine Tomatensuppe - ohne Salz. Langweilig und fade. Wenn das Salz dazukommt entwickelt sich der Geschmack. Aber was/wie werden wir Menschen zu Salz?
Ein absolut finsterer Raum. Was fehlt? Klar: Licht. Dadurch das Licht fehlt, kann ich nicht: (Nennen von Beispielen)
Also, dadurch wir Menschen Licht für die Welt sind, sollen andere Menschen (aufnehmen der Beispiele). Wie werden wir zu Licht? Bei Nennung´der eigenen Ideen und eigenen guten Taten wird je eine Kerze angezündet und im Raum verteilt.
Die Bergpredigt ist eine nachträglich zusammengesetzte Jesus-Rede.Der Evangelist Matthäus hatte da noch Material übrig. Daraus schmiedet er die Bergpredigt. Durch die Platzierung auf einen Berg macht der Matthäus den Jesus zu einem zweiten Mose. Die Worte Jesu werden so zu Worten aus der Höhe. Worte von Glauben und Gottes Welt.
Ein absolut finsterer Raum. Was fehlt? Klar: Licht. Dadurch das Licht fehlt, kann ich nicht: (Nennen von Beispielen)
Also, dadurch wir Menschen Licht für die Welt sind, sollen andere Menschen (aufnehmen der Beispiele). Wie werden wir zu Licht? Bei Nennung´der eigenen Ideen und eigenen guten Taten wird je eine Kerze angezündet und im Raum verteilt.
Die Bergpredigt ist eine nachträglich zusammengesetzte Jesus-Rede.Der Evangelist Matthäus hatte da noch Material übrig. Daraus schmiedet er die Bergpredigt. Durch die Platzierung auf einen Berg macht der Matthäus den Jesus zu einem zweiten Mose. Die Worte Jesu werden so zu Worten aus der Höhe. Worte von Glauben und Gottes Welt.
KU 8 Jesus im Lukasevangelium
Liebe Leute.
Es ist Advent. Die Häuser sind geschmückt, Geschenke werden werden gebastelt und/oder gekauft und eingepackt. Plätzchen werden gebacken, Der Weihnachtsbaum wird ausgesucht und Die Krippen werden aufgebaut.Auch im KU hatten wir eine Krippe. Die Figuren wurden aus ihrem Karton geholt. Ein kurzes Intro von Elke und Martin. Maria und Josef fehlten - klar, die sind noch unterwegs. Von Nazareth nach Bethlehem sind es ja so 130 km. Das dauert. Dann die arme, bedauernswerte Maria. Hochschwanger begleitet sie ihren Mann, Josef. Der Kaiser hat es befohlen. Da kann man nichts machen. Eine Volkszählung. Jeder muss in die Stadt seiner familiären Herkunft. Josef, weil er in direkter Linie mit David verwandt ist, muss nach Bethlehem. So wird dann auch Jesus, das Licht der Welt, das Licht der Welt in Bethlehem erblicken.
Mit diesem Einstieg ging es dann in Gruppen. Denn im Karton mit den Krippenfiguren fanden sich auch ein Geldbeutel, eine Sichel und ein Wasserflasche.
Jeder Gegenstand steht für ein Erzählung. Lukas ist es wichtig, dass Jesus, von Anfang an, für die Armen dieser Welt gekommen ist. So wird der Schwerpunkt bei Erzählen und Bedenken der Überlieferunggen auf Armut gelegt.
Zachäus mit dem Geldbeutel ist zwar reich aber arm an Freundschaften und ausgegliedert aus dem sozialen Netzwerk seiner Zeit. Der reiche Kornbauer schickt seine Seele in den Ruhestand und vergisst zu schnell wie es ist, wenn man am Rand der Existenz lebt. Lazarus empfängt eine besondere Freude, als er dem Reichen, der ihn zu Lebzeiten schikanierte nicht das Wasser bringen muss.
Dann, brachte jede Gruppe einen Satz mit in das Plenum zurück:
- Armut ist leben ohne Mitleid.
- Armut ist Mangel an Freunden, Familie und Liebe.
- Armut ist ohne Liebe zu leben.
- Arm ist wer nicht hilft.
So und so ähnlich klangen dann Eure Zusammenfassungen der Lukasgeschichten.
Es ist Advent. Die Häuser sind geschmückt, Geschenke werden werden gebastelt und/oder gekauft und eingepackt. Plätzchen werden gebacken, Der Weihnachtsbaum wird ausgesucht und Die Krippen werden aufgebaut.Auch im KU hatten wir eine Krippe. Die Figuren wurden aus ihrem Karton geholt. Ein kurzes Intro von Elke und Martin. Maria und Josef fehlten - klar, die sind noch unterwegs. Von Nazareth nach Bethlehem sind es ja so 130 km. Das dauert. Dann die arme, bedauernswerte Maria. Hochschwanger begleitet sie ihren Mann, Josef. Der Kaiser hat es befohlen. Da kann man nichts machen. Eine Volkszählung. Jeder muss in die Stadt seiner familiären Herkunft. Josef, weil er in direkter Linie mit David verwandt ist, muss nach Bethlehem. So wird dann auch Jesus, das Licht der Welt, das Licht der Welt in Bethlehem erblicken.
Mit diesem Einstieg ging es dann in Gruppen. Denn im Karton mit den Krippenfiguren fanden sich auch ein Geldbeutel, eine Sichel und ein Wasserflasche.
Jeder Gegenstand steht für ein Erzählung. Lukas ist es wichtig, dass Jesus, von Anfang an, für die Armen dieser Welt gekommen ist. So wird der Schwerpunkt bei Erzählen und Bedenken der Überlieferunggen auf Armut gelegt.
Zachäus mit dem Geldbeutel ist zwar reich aber arm an Freundschaften und ausgegliedert aus dem sozialen Netzwerk seiner Zeit. Der reiche Kornbauer schickt seine Seele in den Ruhestand und vergisst zu schnell wie es ist, wenn man am Rand der Existenz lebt. Lazarus empfängt eine besondere Freude, als er dem Reichen, der ihn zu Lebzeiten schikanierte nicht das Wasser bringen muss.
Dann, brachte jede Gruppe einen Satz mit in das Plenum zurück:
- Armut ist leben ohne Mitleid.
- Armut ist Mangel an Freunden, Familie und Liebe.
- Armut ist ohne Liebe zu leben.
- Arm ist wer nicht hilft.
So und so ähnlich klangen dann Eure Zusammenfassungen der Lukasgeschichten.
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